B4iph/s 3110-9

Alles beginnt im Jahr 1908, unser Waggon wird bei der Waggonfabrik Simmering produziert und als Ca/s 407 an die NÖLB geliefert wird. Damals hat der Waggon noch 13 Fenster, 10,7 Tonnen und 52 Sitzplätze. Während der Kriegswirren bleibt der Waggon auf der Mariazellerbahn stationiert und wird 1928 von den BBÖ (Bundesbahnen Österreichs) auf Cah/s 707 umnummeriert.

Seinen ersten größeren Umbau hat der heutige 3110-9 im Jahr 1941. Dabei wird das Fahrzeug auf 7 Fenster umgebaut und erhält einen Kasten aus Blech (davor war der Kasten, wie damals üblich, aus Holz!). Nachdem die BBÖ zur ÖBB wird, bekommen die Fahrzeuge auf der Mariazellerbahn ein neues Nummernschema und so im Jahr 1953 wird aus dem Cah/s 707 der C4iho/s 3210 (ab 1956 dann B4iho/s). Im Jahr 1962 heißt es dann, wie für fast alle Personenwagen und alle 1099er auf der Schmalspurbahn, ab in die Werkstatt zum Generalumbau. In diesem Jahr erhält der Waggon sein heutiges Aussehen, zumindest in technischer Hinsicht. Der Wagen wird, mit Ausnahme des Rahmens (Fahrgestellt) komplett neu aufgebaut und zusätzlich wird durch das Einschweißen eines Trägerstückes der Waggon um 1 m verlängert. Außerdem wurde der Kasten mit 2,50 m etwas breiter ausgeführt Der nunmehr als B4iph/s 3110 bezeichnete Wagen hat zwar wieder 52 Sitzplätze aber 12,8 Tonnen und eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h.

Im August 1991 erhält er sein aktuelles Aussehen, er wird Partenschaftswagen der Gemeinde Kirchberg an der Pielach. Eine letzte Umgestaltung was das Design betrifft erhält der Wagen bei der Übernahme durch die NÖVOG, er verliert das ehemalige ÖBB-Logo, den sogenannten Pflatsch, und die Stellen an den Seitenwänden werden grün ausgebessert.